
Ganz banal ausgedrückt sind GTL und BTL synthethischer Diesel. Die Abkürzung GTL steht hierbei für Gas-to-Liquid. Bei dieser gemeinsamen Entwicklung von VW und Shell wird ein flüssiger Diesel Ersatzkraftstoff aus Erdgas gewonnen. Er bietet die gleichen CO² Vorteile wie Erdgas, benötigt jedoch keine neue Tankstelleninfrastruktur und kann in herkönnlichen Dieseln verwendet werden. Dem V-Power Diesel von Shell werden 5% GTL beigemischt. Hohe Herstellungskosten und nur geringe Produktionskapazitäten verhindern den flächendeckenden Einsatz.
Ein ähnlicher Ansatz findet sich bei dem Treibstoff BTL, eine Entwicklung von VW und DaimlerChrysler. BTL steht für biomass-to-liquid und wird auch als SunDiesel bezeichnet. Im Unterschied zu GTL wird BTL aus Stroh, Abfallholz und energiehaltigen Pflanzenresten gewonnen. Diese Gase dieser Stoffe werden mit dem Carbon-V-Verfahren in flüssigen Kraftstoff umgewandelt. da dieser Kraftstoff auf Pflanzen basiert, ist er CO² neutral. Dieser Kraftstoff kann auch problemlos Diesel beigemischt werden.
Negativ fallen jedoch auch hier geringe Kapazitäten und hohe Herstellungskosten auf.
Vorteile:
optimal auf die Motorenerfordernisse einstellbar |
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sehr umweltfreundlich |
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BTL wird aus nachwachsenden Energiequellen gewonnen |
Nachteile:
Hohe Herstellungskosten |
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keine ausreichenden Produktionskapazitäten |
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noch in der Entwicklung |